In diesen Tagen feiert die Kirche – der Osten eine Woche später als der Westen – ihr höchstes und wichtigstes Fest: Ostern – das Hochfest der Auferstehung des Herrn. Nichts drückt die Schönheit dieser hohen Festlichkeit besser aus und gibt seine Inhalte deutlicher wieder, als die drei großen Zeichen, die uns die Liturgie der Osternacht in einer gewissen Schlichtheit, aber dennoch Trefflichkeit darbietet: Das Licht, versinnbildlicht durch Osterfeuer und Kerze, das Wasser, welches zum Quell des Ostersakramentes, nämlich der Taufe wird, und das neue Lied – das Halleluja, welches als die große Manifestierung der Osterfreude seinen Platz in der Liturgie einnimmt.

Gerade letzteres, das Halleluja, ist auch das Zeichen eines aufrichtigen und wahren christlichen Lebens, das Freude ausstrahlt und so täglich Zeugnis vom neuen Leben des Menschen gibt – neu weil durch Jesu Hinübergang aus dem Tod ins Leben zu einer neuen Schöpfung gemacht, die den Tod nicht mehr kennt und ihn auch nicht mehr fürchten muss. Neu aber auch deshalb, weil es durch die Taufe eingegliedert wurde in den Leib des Auferstandenen Christus, die Kirche, die bereits ein Vorgeschmack des neuen Lebens ist, das nach der Auferstehung der Toten am Jüngsten Tag beginnen wird und ewig währen wird.

Eine solche Freude wünscht euch das gesamte Pfarrteam und so müssen wir sie uns alle gegenseitig wünschen – dann wird Ostern wirklich zu einem Fest des Lebens.

Frohe Ostern!


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