Fest der Verklärung des Herrn


Zweiter Brief des Apostels Petrus 1,16-19.


Brüder! Wir sind nicht irgendwelchen klug ausgedachten Geschichten gefolgt, als wir euch die machtvolle Ankunft Jesu Christi, unseres Herrn, verkündeten, sondern wir waren Augenzeugen seiner Macht und Größe.
Er hat von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit empfangen; denn er hörte die Stimme der erhabenen Herrlichkeit, die zu ihm sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.
Diese Stimme, die vom Himmel kam, haben wir gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.
Dadurch ist das Wort der Propheten für uns noch sicherer geworden, und ihr tut gut daran, es zu beachten; denn es ist ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in eurem Herzen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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Das Antlitz Christi betrachten

Hl. Antonius von Padua (um 1195-1231), Franziskaner, Kirchenlehrer

„Er wurde vor ihren Augen verwandelt“ (Mt 17,2). Drücke dich wie weiches Wachs auf diese Gestalt, um das Bild Christi einzuprägen, von dem es heißt: „sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie der Schnee“ (Mt 17,2 Vulg.). In diesem Abschnitt müssen wir vier Dinge beachten: das Angesicht, die Sonne, die Kleider und den Schnee. Im vorderen Kopfbereich, der das Gesicht des Menschen genannt wird, gibt es drei Sinne, die auf wunderbare Weise angeordnet und eingerichtet sind: das Sehen, das Riechen und das Schmecken. Dem entsprechend gibt es im Antlitz unserer Seele den Blick des Glaubens, den Geruchssinn der Unterscheidung und den Geschmack der Kontemplation. […] In der Sonne gibt es Helligkeit, Reinheit und Wärme. Die Helligkeit der Sonne entspricht hervorragend dem Glaubensblick, der mit der Helligkeit seines Lichtes die unsichtbaren Wirklichkeiten wahrnimmt und glaubt. Möge das Antlitz unserer Seele wie die Sonne leuchten. Möge das, was wir durch den Glauben sehen, in unseren Werken aufstrahlen; möge das Gute, das wir mit unseren inneren Augen erkennen, sich nach außen in der Reinheit unserer Taten verwirklichen; möge das, was wir in der Kontemplation von Gott verkosten, sich in Wärme der Nächstenliebe verwandeln. So wird unser Antlitz gleich dem Antlitz Jesu „wie die Sonne leuchten“.

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